• Alexander Biber

In der Krise zusammenstehen.


Wir erleben eine beispiellose Krise durch das Corona-Virus. In dieser Ausnahmesituation engagieren sich auch in Troisdorf viele aufopferungsvoll für ihre Mitmenschen. Mein Respekt und meine Dankbarkeit gelten allen im Gesundheitswesen, in den Praxen, unseren Krankenhäusern, Arztpraxen oder auch im Rettungsdienst, die Kranken helfen und dabei eigene Risiken in Kauf nehmen. Er gilt aber auch jenen, die in der Pflege, im Einzelhandel, in Lieferdiensten, in der Logistik, bei der Polizei und der Feuerwehr 24 Stunden lang die Versorgung und den Schutz der Bevölkerung sicherstellen.


Das neue Virus zwingt uns bisher beispiellose Einschränkungen unseres Lebens auf: Versammlungs- und Veranstaltungsverbote, zeitweise oder vollständige Schließungen von Gaststätten, Cafés und Restaurants. Auch in Troisdorf sind Kitas, Spielplätze, Schulen, Bürgerhäuser und die Stadthalle geschlossen worden. Selbstverständlich werde ich mich dafür einsetzen, dass wir den betroffenen Eltern für diese Zeit die Beiträge für Kita, Tagespflege und Trogata erstatten. Ebenso sollen unsere Vereine, die bei der Stadt Räumlichkeiten für Veranstaltungen gebucht haben, diese kostenfrei stornieren können. Sie sollen in jedem Fall bei einer Nichtnutzung für die Zeit der Pandemie kostenfrei gestellt werden.


Wir alle hoffen, dass wir schnell wieder zu einem normalen Zusammenleben zurückkehren können. Bis dahin bleibt uns nur, in der Krise zusammenzustehen. In diesen schweren Zeiten erleben wir Beispiele von Solidarität, die ich an dieser Stelle besonders würdigen möchte: Menschen, die Einkäufe älterer Nachbarn mit erledigen oder Gastronomen wie zum Beispiel Axel Schönfelder, Inhaber des Restaurants elements of taste: Er etabliert gemeinsam mit seinem Team eine Essensausgabe für Menschen, die von der Schließung der „Tafel“ getroffen sind oder keine Vorräte anlegen können, weil sie auf der Straße leben.


Noch ein Wort zur Kommunalwahl, bei der ich für das Amt des Bürgermeisters dieser Stadt antrete: Ich habe dem Vorstand des CDU-Stadtverbandes vorschlagen, auf die übliche Verteilung von Ostereiern und anderer Wahlwerbung zur Kommunalwahl vorerst bis zum 19. April zu verzichten. Mit den dadurch eingesparten Mitteln möchten wir die Essenausgabe im „elements of taste“ und in dem Imbiss „Die Fritte“ von Luc de Witte unterstützen.


Ich bin verheiratet und Vater einer Tochter. Wir alle stehen vor dem Problem, dass wir nicht wissen, wie sich die Lage in dieser Pandemie entwickeln wird. Wie stark wird die Zahl der Infizierten steigen? Und wann können wir auf einen Impfstoff hoffen? Optimistische Schätzungen gehen derzeit davon aus, dass dieser im kommenden Jahr einsatzreif sein könnte. Einen entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung des Virus hat unser eigenes Verhalten. Schützen wir uns und andere durch Hygiene. Experten empfehlen 20 bis 30 Sekunden Händewaschen auch in den Fingerzwischenräumen. Denn Hände sind ein Hauptweg für die Übertragung von Keimen.


Alle, die mich kennen, wissen, dass ich ein geselliger Mensch bin und gern gut Nachbarschaft lebe. Aber dies ist eine Zeit der Distanz. Bleiben wir soweit irgend möglich zuhause und meiden wir den persönlichen Kontakt. Folgen wir den Anweisungen amtlicher Stellen. Bremsen wir gemeinsam die Ausbreitung des Corona-Erregers. Schützen wir uns und andere.


Es gibt dank digitaler Technologien und sozialer Netzwerke heute viele Möglichkeiten, Kontakt zu halten. Auch ich bin für Sie da. Sie finden meine Kontaktdaten auf dieser Internetseite.


Haben Sie weitere Beispiele, wo sich Menschen in dieser schweren Krise für ihre Nachbarn einsetzen? Sprechen Sie mich gern an.

Und bleiben Sie gesund.


Mit freundliche Grüßen

Alexander Biber

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